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Fulbright-Kommission

Die Fulbright-Kommission ist eine Organisation, die den Austausch von Studenten, Lehrern und Professoren zwischen den USA und anderen Ländern fördert und entsprechende Stipendien vergibt. Das Programm stammt ursprünglich aus den USA, wo es 1946 von dem amerikanischen Senator J. William Fulbright ins Leben gerufen wurde. Heute operiert die Fulbright-Kommission in mehr als 180 Ländern weltweit. Immer geht es darum, das gegenseitige Verständnis zwischen den USA und dem jeweiligen Austauschland zu fördern. Die deutsche Kommission hat ihren Amtsitz in Berlin. In Deutschland gilt das Fulbright-Programm als das größte Austauschprogramm des ganzen Landes. Seit der Gründung am 18. Juli 1952 hat es mehr als 40,000 US-Amerikaner und Deutsche gefördert. 
 
 Wie wichtig der akademische und damit verbundene interkulturelle Austausch zwischen den Nationen ist, beweist nicht nur die Tatsache, dass Finanzierung und Verwaltung der Kommission einen hohen politischen Stellenwert haben, der auf bilateraler Ebene stattfindet: Sponsoren sind beim Deutsch-Amerikanischen Programm keine geringeren als das Auswärtige Amt und das US-Außenministerium. Die Richtlinien für alle Länderpartnerschaften werden von einer Kommission zusammengestellt, deren Mitglieder direkt vom amerikanischen Präsidenten ernannt werden. Die Ehrenvorsitzenden des Programms sind die jeweiligen Außenminister und die US-amerikanischen Botschafter. 
 
 Von dem renommierten Programm profitieren haben seit seiner Gründung etwa 280,000 "Fulbrighters" profitiert, darunter so bekannte Namen wie der Nobelpreisträger für Medizin Erwin Neher, der Tagesthemenmoderator und Autor Ulrich Wickert und der ehemalige Bundestagsabgeordnete Peter Conradi. Jedes Jahr kommen 6,000 neue Stipendiaten hinzu.

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