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Spendierhosen für MBA?

Ein MBA will finanziert werden. Potentielle Geldquellen sind Kredit, Stipendium und das eigene Ersparte. Wie locker sitzt das Geld nach der globalen Finanzkrise?

Von sprudelnden Geldquellen, bei der Finanzierung des MBA kann derzeit kaum die Rede sein: Spendable Unternehmen und Banken sind seltener geworden. Wie das Handelsblatt berichtete, können meistens nur erfahrene Führungskräfte bei einem berufsbegleitenden Executive MBA auf Gelder ihrer Arbeitgeber zurückgreifen.

Die Unternehmen fahren ihre Ausgaben für die Management-Weiterbildung immer weiter zurück: Früher erhielten noch ungefähr Dreiviertel der Executive-MBAler finanzielle Unterstützung von Seiten der Firmen. Wie einige Business Schools verlauten ließen, ist die Zahl der Geförderten auf 40 bis 50 Prozent gesunken. Hier müssen die Studierenden immer häufiger in die eigene Tasche greifen. Oder wachsam sein, wenn es um die Vergabe von Stipendien geht.

Das gleiche Schicksal haben insbesondere Studierende, die in den USA ihren MBA absolvieren wollen. Wer hier zur Studienfinanzierung einen Kredit aufnehmen möchte, hat es schwer. Annähernd alle US-Banken stoppen ihre Kreditprogramme für ausländische Studierende ohne Bürgen.

01.10.09

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